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“Die Gesetze der EU waren für uns nie ein Problem”, sagte Alexej Miller, Vorstandschef des staatseigenen russischen Gazprom-Konzerns, Anfang der Woche in Athen. <br /><br /> Vielleicht doch: Die EU-Kommission wirft Gazprom vor, seine dominierende Marktstellung in acht Mitgliedsstaaten missbraucht und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Damit droht eine hohe Busse. Die EU-Behörde sandte Gazprom in dem seit mehr als zwei Jahren laufenden Kartellverfahren jetzt die offiziellen Beschwerdepunkte zu.<br /><br /> EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager:<br /><br /> “Gazprom hat in fünf verschiedenen Ländern Preise verlangt, die wir als unangemessen hoch ansehen – in Estland, Lettland, Litauen, Polen und Bulgarien. Und Gazprom hat seine Dominanz als Erdgas-Anbieter eingesetzt, um von Kunden Zugeständnisse bei der Gas-Infrastruktur zu bekommen. “<br /><br /> Aktuell bekommen die EU-Staaten ihr Gas zu sehr unterschiedliche Preisen. Das geht laut Medienberichten („Sobesednik“) von 371 Dollar für 1.000 Kubikmeter