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Walter war nicht groß, war eher klein, <br />trotzdem behauptet er von den kleinen einer der größten zu sein. <br />Seine Frau die Marie sah noch ganz gut aus für ihr Alter <br />Und wenn sie mal was sagte dann meist: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter liebte sein Leben, war meist unbeschwert, <br />und wenn er mal was machte, machte er's meist verkehrt. <br />Beim Frühstück warf er die Kaffeekanne um, <br />zum Glück war's nur kalter, Marie sagte wieder ein Mal: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter hatte es nicht eilig, arbeitete ja im selben Haus <br />Und wenn er keine Lust hatte fiel die Arbeit eben aus. <br />Das machte auch nichts, denn er war Hausverwalter. <br />Wenn die andern Mieter ihn sahen, meinten sie nur: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter wollte und ließ das Haus in Ordnung versetzten <br />Und machte einer was kaputt, musste er den Schaden ersetzten. <br />Meist musste Walter dies tun, wie gestern den Feuerlöscherhalter. <br />Als er das beichtete sagte Marie: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Denn da hatte Walter im Flur Rauch entdeckt, <br />und sofort enkannt, dass nur ein Feuer dahinter steckt. <br />Laut Feuer, Feuer rufend riss er den Löscher von der Wand, <br />natürlich mit Halter. <br />Alle die ihn sahen meinten nur: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Doch solche Blödeleien ignorierte er nur <br />Und rannt mit dem Löscher hinaus auf den Flur. <br />Doch dort staubten nur die von ihm bestellten Gipser und Kalker <br />und als sie ihn sahen: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Doch Walter macht sich nichts aus solch kleinen Pannen. <br />Aus kaputten Tassen, Tellern oder Kaffeekannen. <br />Er geht dann in die Kneipe und wenn er Heim kommt, dann lallt er. <br />Marie sagt dann nur: <br />Mein Gott Walter <br /><br />Ja das Leben verlangte Walter schon ne' Menge ab <br />Und sein Pech verfolgte ihn sogar bis ins Grab. <br />Denn sein Sarg glitt den Trägern aus den Händen <br />Auf den Boden knallt er. <br />Der Pfarrer rief entsetzt: <br />Mein Gott Walter.
Walter war nicht groß, war eher klein, <br />trotzdem behauptet er von den kleinen einer der größten zu sein. <br />Seine Frau die Marie sah noch ganz gut aus für ihr Alter <br />Und wenn sie mal was sagte dann meist: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter liebte sein Leben, war meist unbeschwert, <br />und wenn er mal was machte, machte er's meist verkehrt. <br />Beim Frühstück warf er die Kaffeekanne um, <br />zum Glück war's nur kalter, Marie sagte wieder ein Mal: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter hatte es nicht eilig, arbeitete ja im selben Haus <br />Und wenn er keine Lust hatte fiel die Arbeit eben aus. <br />Das machte auch nichts, denn er war Hausverwalter. <br />Wenn die andern Mieter ihn sahen, meinten sie nur: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Walter wollte und ließ das Haus in Ordnung versetzten <br />Und machte einer was kaputt, musste er den Schaden ersetzten. <br />Meist musste Walter dies tun, wie gestern den Feuerlöscherhalter. <br />Als er das beichtete sagte Marie: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Denn da hatte Walter im Flur Rauch entdeckt, <br />und sofort enkannt, dass nur ein Feuer dahinter steckt. <br />Laut Feuer, Feuer rufend riss er den Löscher von der Wand, <br />natürlich mit Halter. <br />Alle die ihn sahen meinten nur: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Doch solche Blödeleien ignorierte er nur <br />Und rannt mit dem Löscher hinaus auf den Flur. <br />Doch dort staubten nur die von ihm bestellten Gipser und Kalker <br />und als sie ihn sahen: <br />Mein Gott Walter. <br /><br />Doch Walter macht sich nichts aus solch kleinen Pannen. <br />Aus kaputten Tassen, Tellern oder Kaffeekannen. <br />Er geht dann in die Kneipe und wenn er Heim kommt, dann lallt er. <br />Marie sagt dann nur: <br />Mein Gott Walter <br /><br />Ja das Leben verlangte Walter schon ne' Menge ab <br />Und sein Pech verfolgte ihn sogar bis ins Grab. <br />Denn sein Sarg glitt den Trägern aus den Händen <br />Auf den Boden knallt er. <br />Der Pfarrer rief entsetzt: <br />Mein Gott Walter.