Konsumgewohnheiten und Tiermissbrauch <br /><br />Jedes Jahr verbrauchen wir mehr als 60 kg Fleisch pro Person. <br />Dieser übermäßige Verzehr von Fleisch führt zur Aufzucht von Tieren unter zunehmend bedauernswerten Bedingungen. <br /><br />Deshalb verurteilen viele Tierschutzorganisationen Betriebe, in denen Hühner auf engstem Raum leben, ohne jemals Tageslicht zu sehen. <br /><br />Diese schlechten Bedingungen sind auch bei der Schlachtung präsent. Einige Schlachthöfe machen sich nicht die Mühe, Tiere auf angemessene Weise zu töten, andere werden unbetäubt geschlachtet oder lebendig zerlegt. <br /><br />Aber nicht nur die Agrar- und Ernährungsindustrie ist für diesen Tiermissbrauch verantwortlich, ebenso Kosmetikfirmen, Luxusunternehmen und solche, die Tiere für wissenschaftliche Zwecke nutzen. <br /><br />Es gibt jedoch Normen und Labels, um dieser Tierquälerei Einhalt gebieten. <br />Wenngleich es Vorschriften für Schlachtbetriebe und den Tierschutz gibt, werden diese doch nicht immer eingehalten. <br />Unser Nachbar Frankreich hat bereits 2006 das Label Rouge, das den Tierschutz beim Transport fördert eingeführt, sowie Zertifikate für den ökologischen Landbau, die strengere Vorschriften für den Tierschutz enthalten. <br />Es gibt ebenso das Label Leaping Bunny oder das Label Cruelty Free, das Kosmetika ohne Tierversuche garantiert.