» Michael » Heltau » Hobellied » Da » streiten » sich » die » Leut » Leute » herum
Michael Heltau - Hobellied (Da streiten sich die Leut herum) 1980 <br /> <br />aus 'Wienerische Lieder' <br />Das Hobellied ist ein Wiener Couplet aus dem Alt-Wiener Zaubermärchen 'Der Verschwender' von <br /> <br />Ferdinand Raimund aus dem Jahr 1834, das sich als Wienerlied und Volksweise etabliert hat. <br /> <br />Da streiten sich die Leut herum <br />oft um den Wert des Glücks <br />Der eine heisst den andern dumm <br />am End weiss keiner nix <br />Da ist der allerärmste Mann <br />der andere viel zu reich <br />das Schicksal setzt den Hobel an <br />und hobelt beide gleich <br /> <br />Die Jugend will heut stets mit Gewalt <br />in allem glücklich sein <br />doch wird man nur ein bisserl alt <br />da gibt man sich schon drein <br />Oft zankt mein Weib mit mir, o Graus <br />das bringt mich nicht in Wut <br />da klopf ich meinen Hobel aus <br />und denk: du brummst mir gut <br /> <br />Zeigt sich der Tod einst, mit Verlaub <br />und zupft mich: Brüderl kumm <br />da stell ich mich am Anfang taub <br />und schau mich gar nicht um. <br />Doch sagt er: Lieber Valentin <br />mach keine Umständ, geh <br />da leg ich meinen Hobel hin <br />und sag der Welt ade
Michael Heltau - Hobellied (Da streiten sich die Leut herum) 1980 <br /> <br />aus 'Wienerische Lieder' <br />Das Hobellied ist ein Wiener Couplet aus dem Alt-Wiener Zaubermärchen 'Der Verschwender' von <br /> <br />Ferdinand Raimund aus dem Jahr 1834, das sich als Wienerlied und Volksweise etabliert hat. <br /> <br />Da streiten sich die Leut herum <br />oft um den Wert des Glücks <br />Der eine heisst den andern dumm <br />am End weiss keiner nix <br />Da ist der allerärmste Mann <br />der andere viel zu reich <br />das Schicksal setzt den Hobel an <br />und hobelt beide gleich <br /> <br />Die Jugend will heut stets mit Gewalt <br />in allem glücklich sein <br />doch wird man nur ein bisserl alt <br />da gibt man sich schon drein <br />Oft zankt mein Weib mit mir, o Graus <br />das bringt mich nicht in Wut <br />da klopf ich meinen Hobel aus <br />und denk: du brummst mir gut <br /> <br />Zeigt sich der Tod einst, mit Verlaub <br />und zupft mich: Brüderl kumm <br />da stell ich mich am Anfang taub <br />und schau mich gar nicht um. <br />Doch sagt er: Lieber Valentin <br />mach keine Umständ, geh <br />da leg ich meinen Hobel hin <br />und sag der Welt ade