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Trotz anhaltend niedriger Ölpreise pumpt die<br />Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) deutlich mehr Rohöl als nachgefragt in den Markt. Im ersten Quartal 2015 lag die Opec-Produktion im Schnitt bei 30,3 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, macht 2,5 Millionen Fass mehr als die veranschlagte Nachfrage von 27,8 Millionen Barrel, so die Opec.<br /><br /> Im März förderte das Kartell sogar rund 30,8 Millionen Barrel täglich, nochmal 800.000 Fass mehr als im Monat zuvor. Vor allem Saudi-Arabien, Irak und Libyen lieferten mehr.<br /><br /> Für 2015 sieht die OPEC einen Anstieg der Ölnachfrage auf 29,27 Millionen Barrel.<br /><br /> Diese Überangeborts-Strategie der Opec hatte seit dem vergangenen Sommer zu einem starken Verfall der Ölpreise geführt.<br /><br /> In ihrem Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) konstatiert, dass die wichtigsten Opec-Förderstaaten – angeführt von Saudi-Arabien – damit ihre Marktanteile verteidigen wollen. <br /><br /> su mit dpa, Reuters
Trotz anhaltend niedriger Ölpreise pumpt die<br />Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) deutlich mehr Rohöl als nachgefragt in den Markt. Im ersten Quartal 2015 lag die Opec-Produktion im Schnitt bei 30,3 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, macht 2,5 Millionen Fass mehr als die veranschlagte Nachfrage von 27,8 Millionen Barrel, so die Opec.<br /><br /> Im März förderte das Kartell sogar rund 30,8 Millionen Barrel täglich, nochmal 800.000 Fass mehr als im Monat zuvor. Vor allem Saudi-Arabien, Irak und Libyen lieferten mehr.<br /><br /> Für 2015 sieht die OPEC einen Anstieg der Ölnachfrage auf 29,27 Millionen Barrel.<br /><br /> Diese Überangeborts-Strategie der Opec hatte seit dem vergangenen Sommer zu einem starken Verfall der Ölpreise geführt.<br /><br /> In ihrem Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) konstatiert, dass die wichtigsten Opec-Förderstaaten – angeführt von Saudi-Arabien – damit ihre Marktanteile verteidigen wollen. <br /><br /> su mit dpa, Reuters