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Die Dokumentation erzählt, wie Ingeborg Bachmann zum Mythos wurde.<br />Am 25. Juni 2026 feiert die literarische Welt den 100. Geburtstag der Namenspatronin eines der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum.<br />Regisseurin Barbara Frank zeichnet das Porträt einer widersprüchlichen Frau,<br />die vieles war: das Mädchen aus der österreichischen Provinz, das zur Diva der Dichtkunst aufstieg.<br />Eine Frau, die die Männer gleichermaßen liebte und unter ihnen litt.<br />Eine Widerständige, die den Menschen unangenehme Wahrheiten zumutete.<br />Aber auch eine zutiefst Verletzte, die ihr Ende – nach einem mysteriösen Brandunfall in Rom –<br />durch unzählige Feuermetaphern in ihrem Werk literarisch vorweggenommen zu haben schien.<br />Die "zündende Kraft" im Werk Ingeborg Bachmanns wurde dagegen lange Zeit ausgeklammert und ignoriert.<br />Gerade sie gilt es – neben der wirklichkeitsverändernden Kraft der Sprache –<br />vor dem Hintergrund erschütternder Skandale rund um männliches Vorherrschaftsdenken wiederzuentdecken.<br />Frank präsentiert ihren Sensationsfund: Bachmanns jahrzehntelang verschollen geglaubtes Drehbuch zur Verfilmung ihres Hörspiels "Der gute Gott von Manhattan",<br />das nicht realisiert wurde, aber einen neuen Blick auf ihr Schreiben zulässt.<br />Zu Wort kommen der Literatur-Nobelpreisträger Peter Handke, die französische Bachmann-Expertin Françoise Rétif,<br />ihr Wegbegleiter, der Celan-Übersetzer Moshe Kahn, sowie Bachmanns Bruder Heinz Bachmann. (24.06.2026)
Die Dokumentation erzählt, wie Ingeborg Bachmann zum Mythos wurde.<br />Am 25. Juni 2026 feiert die literarische Welt den 100. Geburtstag der Namenspatronin eines der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum.<br />Regisseurin Barbara Frank zeichnet das Porträt einer widersprüchlichen Frau,<br />die vieles war: das Mädchen aus der österreichischen Provinz, das zur Diva der Dichtkunst aufstieg.<br />Eine Frau, die die Männer gleichermaßen liebte und unter ihnen litt.<br />Eine Widerständige, die den Menschen unangenehme Wahrheiten zumutete.<br />Aber auch eine zutiefst Verletzte, die ihr Ende – nach einem mysteriösen Brandunfall in Rom –<br />durch unzählige Feuermetaphern in ihrem Werk literarisch vorweggenommen zu haben schien.<br />Die "zündende Kraft" im Werk Ingeborg Bachmanns wurde dagegen lange Zeit ausgeklammert und ignoriert.<br />Gerade sie gilt es – neben der wirklichkeitsverändernden Kraft der Sprache –<br />vor dem Hintergrund erschütternder Skandale rund um männliches Vorherrschaftsdenken wiederzuentdecken.<br />Frank präsentiert ihren Sensationsfund: Bachmanns jahrzehntelang verschollen geglaubtes Drehbuch zur Verfilmung ihres Hörspiels "Der gute Gott von Manhattan",<br />das nicht realisiert wurde, aber einen neuen Blick auf ihr Schreiben zulässt.<br />Zu Wort kommen der Literatur-Nobelpreisträger Peter Handke, die französische Bachmann-Expertin Françoise Rétif,<br />ihr Wegbegleiter, der Celan-Übersetzer Moshe Kahn, sowie Bachmanns Bruder Heinz Bachmann. (24.06.2026)