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"Sie haben viel erdulden müssen. Sie dürfen den Gerichtssaal als freier Mann verlassen." Mit diesen Worten beendet der Richter am Landesgericht Innsbruck im August 2024 einen Albtraum, der genau 522 Tage andauert. So lange saß Florian A. in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Er soll seinen eigenen Sohn, den sechsjährigen Leon, in der Kitzbühler Ache ertränkt haben. Ein totes Kind, eine vermeintliche Raubtat und eine Sektflasche als Tatwaffe – ein Indizienprozess, der mit einem glatten Freispruch endete. Selten hat ein Fall, Österreich so gespalten wie dieser. In dieser Folge von "Schuldfrage" stellen wir uns die Frage: Wenn der Vater den kleinen Leon nicht getötet hat, wer war es dann? Und wie gut oder gefährlich ist bei so komplexen Fällen Österreichs Rechtsprechung durch 8 Geschworene?
"Sie haben viel erdulden müssen. Sie dürfen den Gerichtssaal als freier Mann verlassen." Mit diesen Worten beendet der Richter am Landesgericht Innsbruck im August 2024 einen Albtraum, der genau 522 Tage andauert. So lange saß Florian A. in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Er soll seinen eigenen Sohn, den sechsjährigen Leon, in der Kitzbühler Ache ertränkt haben. Ein totes Kind, eine vermeintliche Raubtat und eine Sektflasche als Tatwaffe – ein Indizienprozess, der mit einem glatten Freispruch endete. Selten hat ein Fall, Österreich so gespalten wie dieser. In dieser Folge von "Schuldfrage" stellen wir uns die Frage: Wenn der Vater den kleinen Leon nicht getötet hat, wer war es dann? Und wie gut oder gefährlich ist bei so komplexen Fällen Österreichs Rechtsprechung durch 8 Geschworene?