#GanzerFilm #deutsch <br />Papillon ist ein US-amerikanisches Gefangenendrama unter Regie von Franklin J. Schaffner. Der Film basiert auf Henri Charrières teils autobiografischem Roman gleichen Titels und hatte am 16. Dezember 1973 Weltpremiere in New York City. 2017 entstand eine gleichnamige Neuverfilmung. <br /><br />Handlung <br />Anfang der 1930er Jahre werden etwa hundert Gefangene aus Frankreich in die Strafkolonie Französisch-Guayana deportiert. Den Häftlingen wird erklärt, dass sie für Frankreich nicht mehr existieren und von Frankreich nichts mehr zu erwarten haben. Sie sollen nach Beendigung ihrer Haftstrafe nochmals ebenso lange als Kolonisten in der Verbannung in Guayana verbleiben. <br /><br />Unter den Gefangenen ist auch Henri Charrière, der wegen seines auf die Brust tätowierten Schmetterlings, dem Zeichen für Freiheit, Papillon genannt wird. Für einen Mord an einem Zuhälter, den er bestreitet, wurde Charrière zu lebenslanger Haft verurteilt. <br /><br />Während der Überfahrt hat Papillon Fluchtgedanken und bespricht sich mit anderen Gefangenen, die die Teufelsinsel bereits kennen. Er befreundet sich mit dem bebrillten, etwas schrulligen Louis Dega an, einem Fälscher, der in seinem Enddarm eine Kapsel mit größeren Geldmengen mit sich führt. Der kräftige Papillon dient sich dem schmächtigen Dega gegen Bezahlung als Leibwächter an und rettet ihm das Leben, als dieser von Mithäftlingen attackiert wird. Papillon schlitzt einem das Gesicht auf und wird zur Strafe in einer unbequemen Körperposition im lauten Maschinenraum angekettet.