#GanzerFilm #deutsch <br />Chernobyl Diaries ist ein US-amerikanischer Low-Budget-Horrorfilm von Bradley Parker aus dem Jahr 2012.[3] Vorlage war die Geschichte The Diary of Lawson Oxford von Oren Peli.[4] Es ist der erste von VFX-Supervisor Bradley Parker inszenierte Film.[5] Gedreht wurde in Belgrad und der Umgebung von Budapest.[6] Alcon Entertainment und Warner Bros. Pictures brachten den Film in den USA, Kanada und Bulgarien am 25. Mai 2012 in die Kinos.[7] Kinostart in Deutschland war der 21. Juni 2012.[8] <br /><br />Handlung <br />Die jungen Amerikaner Chris, seine Freundin Natalie und Amanda sind auf Europareise. Zusammen mit Chris’ Bruder Paul (der als Austauschstudent in Kiew lebt) und den Backpackern Zoe und Michael machen sie sich unter Führung von „Extreme-Tour“-Guide Juri in einem Kleinbus entgegen allen Warnungen zur Geisterstadt Prypjat in der Sperrzone von Tschernobyl auf. <br /><br />Zunächst wird die Gruppe jedoch von Soldaten an der Einfahrt zum abgesperrten Gelände gehindert, angeblich finden in dem evakuierten Gebiet Wartungsarbeiten statt; laut Juri ist es sehr ungewöhnlich, dass man ihn nicht vorher über diese Sperrung informiert hat. Um seine Gäste nicht zu enttäuschen (und wohl auch um das Geld für die Tour nicht erstatten zu müssen) nimmt er daher kurzerhand den Umweg über eine aufgegebene Zufahrt und gelangt so mit den Touristen heimlich nach Prypjat. Dort lebten bis 1986 die Arbeiter des Atomkraftwerks von Tschernobyl und ihre Familien. Unter Führung von Juri erkunden die Touristen die verlassenen Gebäude, wobei deutlich wird, dass Juri offenbar mehr über das Leben in der vermeintlich verlassenen Stadt weiß, als er sagt. Mehrfach weist er darauf hin, dass sie auf keinen Fall nach Anbruch der Dunkelheit in den leeren Gebäuden und Straßen sein dürfen und begründet dieses mit den wilden Tieren, vor allem Rudeln verwilderter Hunde, die in der Stadt herumziehen; tatsächlich überrascht ein Bär die Gruppe in einem verlassenen Wohnhaus. Allerdings beseitigt Juri, von den Touristen unbemerkt, die Reste eines erloschenen Lagerfeuers. Auch seine Begleiter sehen auf einem der geschossenen Fotos am Fenster eines verlassenen Gebäudes eine menschliche Gestalt, glauben aber schließlich, es müsse ein Irrtum gewesen sein, da die Stadt ja geräumt wurde und innerhalb eines streng kontrollierten Sperrgebiets liegt. Erst später erzählt Paul von Gerüchten, die ihm aber unglaubhaft erschienen: Demnach sei die Stadt nicht wirklich verlassen.