#GanzerFilm #Deutsch <br />Jin-Roh (auch Jin-Roh: The Wolf Brigade, japanisch 人狼 Jinrō, deutsch ‚Mensch-Wolf‘) ist ein japanischer Anime-Politthriller aus dem Jahr 1999 nach einem Drehbuch von Mamoru Oshii. Dieser verwendete Themen aus seinem Manga Kerberos Panzer Cop (Hellhounds: Panzer Cops in Manga Power) und aus mehreren Realfilmen, für die er Regie geführt hatte. Die Geschichte spielt wie auch der Manga in der fiktiven Welt der Kerberos Saga, in einem wirtschaftlich aufblühenden Japan der 1950er Jahre, zehn Jahre, nachdem Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat und nun auch Japan beherrscht. <br /><br />Der Anime wirft einen Blick auf verschiedene Persönlichkeiten hinter politisch motiviertem Terrorismus und zeigt auf, dass der Einzelne auch in totalitären Gesellschaften moralische Entscheidungen treffen kann. Er ist auch eine entsprechend angepasste Adaption des Märchens von Rotkäppchen.[1] <br /><br />Handlung <br />Die Bevölkerung wird unterjocht und gewaltsame Auseinandersetzungen der Polizei mit Aufständischen sind an der Tagesordnung. Aus diesem Chaos hebt sich eine Terrorgruppe, genannt „Die Sekte“, mit Attentaten sowie Terroranschlägen besonders hervor. Um diesen inneren Feind ohne den Einsatz des Militärs zur Strecke zu bringen, gründet die Regierung die „Hauptstadtpolizei“. Deren Kern ist die Spezialeinheit Kerberos, die mit Technik der Wehrmacht (z. B. MG 42) ausgestatteten gepanzerten Kampfmonturen gegen die Rebellen vorgeht. Innerhalb der Spezialeinheit entwickelt sich unbemerkt eine geheime Spionageorganisation, die sich „Wolfsbrigade“ (Jin-Roh) nennt. <br /><br />Kazuki Fuse ist ein Mitglied der Spezialeinheit und sogar einer der Besten. Bei einer Straßenschlacht jagt die Spezialeinheit eine Gruppe der Terroristen in der Kanalisation, weil sie von dort aus ihre Bomben und speziell präparierte Molotowcocktails verteilen. Fuse stellt einen der Bombenkuriere, ein junges Mädchen, das eine Bombe mit sich trägt. Statt sie jedoch getreu seinen Anweisungen zu erschießen, zögert er und fragt das Mädchen nach dem Grund für ihr Handeln. Als weitere Soldaten dazustoßen, zündet das verängstigte Mädchen die Bombe und sprengt sich damit in die Luft. Fuse überlebt dank Kampfanzug unverletzt, wird aber nach der Anhörung vor einem Gericht vom Dienst in der Einheit suspendiert und wieder auf die Akademie geschickt. <br /><br />Augenscheinlich beginnt er nun an seinen Handlungen in der Spezialeinheit zu zweifeln und seine moralischen Vorstellungen zu hinterfragen. In Alpträumen verarbeitet er die Situation in der Kanalisation. Er stellt Nachforschungen über die Selbstmordattentäterin an und besucht ihr Grab. Dort trifft er auf ihre angebliche Schwester Kei Amemiya, für die er Sympathie hegt und mit der er eine lose Beziehung beginnt. In Wirklichkeit ist Amemiya jedoch eine verhaftete Rebellin, die, wie auch das getötete Mädchen, zu den für Bombentransporte zuständigen „Rotkäppchen“ gehört. Die Abteilung für Sicherheit der