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Die Sonne warf lange Schatten durch das fast leere Kirchenschiff. Pfarrer Lukas sah auf die paar verstreuten Köpfe und spürte die alte Frage in sich brennen: *Wo sind meine Schäfchen?*<br /><br />Nach dem Gottesdienst blieb eine Frau zurück, Lena, mit den gleichen traurigen Augen wie er. „Es fühlt sich so leer an“, sagte sie leise. Sie begann, ihm zu helfen, die Bänke abzustäuben. Aus den wöchentlichen Treffen wurden Gespräche, dann gemeinsame Spaziergänge.<br /><br />Eines Abends, als sie zusammen die alten Kirchenlieder sortierten, berührten sich ihre Hände. Eine warme, stille Gewissheit erfüllte den Raum. „Vielleicht“, flüsterte Lukas, während er ihre Hand hielt, „findet man manchmal nicht die verlorenen Schafe, sondern eine Gefährtin für den Weg.“<br /><br />In ihrem Lächeln fand er eine neue Art von Gemeinschaft, und in den leeren Gängen erklang leise das Echo einer beginnenden Liebe.<br /><br />Lyrics<br /><br />Wo sind meine Schäfchen<br />Die Bänke atmen Staub<br />Auf dem Turm schlägt müde<br />Die alte Glocke taub<br />Klingelbeutel wartet<br />Auf eine leere Hand<br />Meine Stimme hallt alleine<br />Durch das stille Land<br /><br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />Sonntag auf dem Planblatt<br />Doch keiner trägt ihn ein<br />Die Kalender meiner Leute<br />Scheinen schon zu voll zu sein<br />Ich stell’ trotzdem frische Blumen<br />Zünd’ die Kerzen an<br />Frag mich leise: Hab ich<br />Euch irgendwann verlor’n<br /> <br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />War der Glaube zu streng<br />War er zu bequem<br />Hab ich zu viel erklärt<br />Oder zu wenig gesehn<br />Doch wenn nur einer kommt<br />Und sagt: „Ich bin noch da“<br />Dann wird aus meiner Frage<br />Wieder ein Halleluja<br /><br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />Wo sind meine Schäfchen<br />Die Frage bleibt hier<br />Doch ich öffne jede Türe<br />Vielleicht steht ihr morgen vor mir<br /><br />Lyrics written Kai-Dominik Bertha (ELAG ERFURT)<br /><br />Copyright by Radio PTR<br /><br />Radio PTR Inc. Slowakei<br />Most SNP, 851 01 Bratislava<br /><br />#song #kirche #glaubensstärkung
Die Sonne warf lange Schatten durch das fast leere Kirchenschiff. Pfarrer Lukas sah auf die paar verstreuten Köpfe und spürte die alte Frage in sich brennen: *Wo sind meine Schäfchen?*<br /><br />Nach dem Gottesdienst blieb eine Frau zurück, Lena, mit den gleichen traurigen Augen wie er. „Es fühlt sich so leer an“, sagte sie leise. Sie begann, ihm zu helfen, die Bänke abzustäuben. Aus den wöchentlichen Treffen wurden Gespräche, dann gemeinsame Spaziergänge.<br /><br />Eines Abends, als sie zusammen die alten Kirchenlieder sortierten, berührten sich ihre Hände. Eine warme, stille Gewissheit erfüllte den Raum. „Vielleicht“, flüsterte Lukas, während er ihre Hand hielt, „findet man manchmal nicht die verlorenen Schafe, sondern eine Gefährtin für den Weg.“<br /><br />In ihrem Lächeln fand er eine neue Art von Gemeinschaft, und in den leeren Gängen erklang leise das Echo einer beginnenden Liebe.<br /><br />Lyrics<br /><br />Wo sind meine Schäfchen<br />Die Bänke atmen Staub<br />Auf dem Turm schlägt müde<br />Die alte Glocke taub<br />Klingelbeutel wartet<br />Auf eine leere Hand<br />Meine Stimme hallt alleine<br />Durch das stille Land<br /><br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />Sonntag auf dem Planblatt<br />Doch keiner trägt ihn ein<br />Die Kalender meiner Leute<br />Scheinen schon zu voll zu sein<br />Ich stell’ trotzdem frische Blumen<br />Zünd’ die Kerzen an<br />Frag mich leise: Hab ich<br />Euch irgendwann verlor’n<br /> <br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />War der Glaube zu streng<br />War er zu bequem<br />Hab ich zu viel erklärt<br />Oder zu wenig gesehn<br />Doch wenn nur einer kommt<br />Und sagt: „Ich bin noch da“<br />Dann wird aus meiner Frage<br />Wieder ein Halleluja<br /><br />Komm<br />Setz dich zu mir<br />Nur ein einziges Mal<br />Ich teil’ Brot<br />Ich teil’ Wein<br />Komm<br />Hol dir das Abendmahl<br />Sing mit uns<br />Auch wenn wir nur wenige sind<br />Vielleicht hört uns Gott im Wind<br /><br />Wo sind meine Schäfchen<br />Die Frage bleibt hier<br />Doch ich öffne jede Türe<br />Vielleicht steht ihr morgen vor mir<br /><br />Lyrics written Kai-Dominik Bertha (ELAG ERFURT)<br /><br />Copyright by Radio PTR<br /><br />Radio PTR Inc. Slowakei<br />Most SNP, 851 01 Bratislava<br /><br />#song #kirche #glaubensstärkung