» Das letzte Boot » 1993
Als Vorlage für diesen Film dient eine wahre Begebenheit, die sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ereignete. Das deutsche U-Boot U 234 vom Typ X sollte im März 1945 eine geheime Fracht, bestehend aus einem zerlegten Düsenflugzeug vom Typ Me 262, Bauplänen, Bauteilen einer V2-Rakete, Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxid, nach Japan bringen. <br /><br />Der Bordfunker, Wolfgang Hirschfeld, hatte während dieser Fahrt trotz Verbots Tagebuchaufzeichnungen geführt und veröffentlichte auf dieser Basis 1982 und 1989 die Bücher „Das letzte Boot“ und „Feindfahrten“. Der Film nimmt in seinem Abspann allerdings keinen Bezug auf das fast gleichnamige Buch. <br /><br />Fast alle dramatischen Verwicklungen des Films sind frei erfunden, lediglich der Suizid der japanischen Offiziere ist belegt. Der Kommandant von U 234, Kapitänleutnant Johann-Heinrich Fehler, entschied nach der Nachricht vom Kriegsende aus freien Stücken, die USA anzusteuern, um die britisch-kanadische Kriegsgefangenschaft zu vermeiden. Dabei täuschte er in der Tat eine falsche Position vor, um nicht den nächstgelegenen Hafen in Kanada ansteuern zu müssen, und wurde schließlich von einem US-amerikanischen Zerstörer aufgespürt. Kampfhandlungen oder auch nur -androhungen gab es dabei jedoch nicht.
Als Vorlage für diesen Film dient eine wahre Begebenheit, die sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ereignete. Das deutsche U-Boot U 234 vom Typ X sollte im März 1945 eine geheime Fracht, bestehend aus einem zerlegten Düsenflugzeug vom Typ Me 262, Bauplänen, Bauteilen einer V2-Rakete, Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxid, nach Japan bringen. <br /><br />Der Bordfunker, Wolfgang Hirschfeld, hatte während dieser Fahrt trotz Verbots Tagebuchaufzeichnungen geführt und veröffentlichte auf dieser Basis 1982 und 1989 die Bücher „Das letzte Boot“ und „Feindfahrten“. Der Film nimmt in seinem Abspann allerdings keinen Bezug auf das fast gleichnamige Buch. <br /><br />Fast alle dramatischen Verwicklungen des Films sind frei erfunden, lediglich der Suizid der japanischen Offiziere ist belegt. Der Kommandant von U 234, Kapitänleutnant Johann-Heinrich Fehler, entschied nach der Nachricht vom Kriegsende aus freien Stücken, die USA anzusteuern, um die britisch-kanadische Kriegsgefangenschaft zu vermeiden. Dabei täuschte er in der Tat eine falsche Position vor, um nicht den nächstgelegenen Hafen in Kanada ansteuern zu müssen, und wurde schließlich von einem US-amerikanischen Zerstörer aufgespürt. Kampfhandlungen oder auch nur -androhungen gab es dabei jedoch nicht.