Das singende, klingende Bäumchen (Alternativtitel: Im Zauberreich des Berggeistes und Vom singenden, klingenden Bäumchen) ist ein DEFA-Märchenfilm der DDR von Regisseur Francesco Stefani aus dem Jahr 1957. Der Film gilt als eine der besten Märchenproduktionen der DEFA-Filmgeschichte. <br /><br />Die Handlung des Films ist angelehnt an das Märchen Das singende klingende Bäumchen, oder der bestrafte Uebermuth aus der 1801 erschienenen Märchensammlung Feen-Mährchen, welches Ähnlichkeiten zum Märchen Hurleburlebutz aus den 1812 erschienenen Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm aufweist.[1][2][3] <br />Handlung <br />Ein schöner Prinz kommt in das Schloss des Königs, um dessen Tochter zu freien. Doch die hochmütige Prinzessin verschmäht sein Geschenk, eine Truhe voll kostbarer Perlen, kippt diese sogar auf den Boden aus mit den Worten: „Jeder Tölpel kann mir solche Perlen schenken.“ Stattdessen fordert sie von ihm das singende, klingende Bäumchen. Nach langer Suche trifft der Prinz schließlich auf einen Zwerg, der Herr eines Zauberreiches ist, in dem das Bäumchen steht, und der bereit ist, ihm das Bäumchen mit einem Handel zu überlassen: Das Bäumchen wird nur singen und klingen, wenn die Prinzessin den Prinzen wahrhaft liebt. Bleibt das Bäumchen stumm, muss der Prinz aber als Bär im Reich des Zwerges leben. Siegesgewiss willigt der Prinz ein.