ein kaff, zum teil hat es sich die natur schon zurückerobert, eine riesiger supermarkt, ein <br />alter spielplatz und, oho, ein 3D kino sumpern in morbider verfallen- und verlassenheit hier <br />vor sich hin. am leben erhalten hatte diesen künstlich erschaffenen un/ort "das WERK", das <br />dann allerdings evakuiert werden musste.<br />sechs jahre später kommt Alex dorthin zurück. Anne vermutet in dem zurückhaltenden <br />mann einen sensationsjournalisten. "6 jahre nach der katastrophe" ist eine tolle headline, <br />gerade in zeiten "wie diesen." aber was sucht eigentlich Anne zwischen den betten und <br />infusionsständern? warum muss hier der eine oder andere therapeut erwähnt werden? dazu <br />kommt jetzt die überaus attraktive Ludmilla und ist eine störenergie, die es in sich hat. <br />wobei, hat sie vielleicht "recht"?<br />wir "erstrahlen"<br />zwischen schuld und verzweiflung, hoffnung und vergebung suchen, stolpern, schreien und <br />lieben Alex, Anne und Ludmilla durch die räume des Creative Cluster Margareten: den <br />turnsaal - clubraum - hof - die gemeinschaftsduschen - das treppengehäuse. <br />wieder ist das lab42 immersiv, stationentheater und verlangt seinem publikum aktivität und <br />rollenzuschreibung ab. wir durchwandern menschliche daseinszustände, wir wandern <br />durchs gebäude. gebucht wurde ein touristisches event an den unort des verlassenen <br />"WERK". <br />lassen sie sich ein, lassen sie sich führen, verführen, vom schauspiel, den emotionen und den <br />gegebenheiten.<br />es spielen:<br />Miguel Costa ist "Alex"<br />Johanna Mucha ist "Ludmilla"<br />Peta Klotzberg ist "Anne"<br />& alle sind wesen einer gegenwärtigen - mythologie<br />Stefan Martin Erhard ist „Patrick“<br />tickets unter: lab42@gmx.net <br />Tel. 0650 770 53 87