5 Naturphänomene, die verschwinden werden <br /><br />Im August 2019 trauerte Island um Okjökull, einen Gletscher, der den Kampf gegen den Klimawandel verloren hat. <br />Er ist der erste von vielen, die folgen werden. <br />Doch nicht nur die isländischen Gletscher sind bedroht, sondern viele weite Naturphänomene. <br /><br />Darunter die folgenden: <br /><br />1) Wein aus Bordeaux, Frankreich <br />Der Bordeaux-Wein benötigt spezielle Bedingungen, doch das Klima im Südwesten Frankreichs ändert sich: es wird heißer und trockener. Dies setzt den Rebsorten zu, für einige wird es schon jetzt zu viel. <br /><br />2) Das tote Meer, Israel und Jordanien <br />Während die Meeresspiegel weltweit steigen, sinkt er im toten Meer. In den letzten 70 Jahren ist er um 40m gefallen. Das Meer droht in den nächsten 50 Jahren auszutrocknen. <br /><br />3) Die Halligen, Deutsche Nordsee <br />Wissenschaftler sind sich einig, dass das Meer bis 2100 um 30-80cm ansteigen wird. Dies bedroht sowohl Südseeinseln, als auch die Halligen im Nationalpark Wattenmeer. Das Auffüllen von Sand mag mittelfristig helfen, doch auf lange Sicht ist es keine Lösung. <br /><br />4) Great Barrier Reef, Australien <br />Dieses Taucherparadies ist ein empfindliches Ökosystem. Bereits 2016/2017 kam es aufgrund der erhöhten Wassertemperaturen zu einem Massensterben der Korallen. Seitdem ist der Korallennachwuchs um 89% zurückgegangen. Ob sich das Riff erholen wird ist fraglich. <br /><br />5) Die Alpengeltscher, Europa <br />Wenn die Klimaerwärmung fortschreitet wie bisher, droht den alpinen Gletschern das selbst Schicksal wie Okjökull auf Island.<br />Prognosen zufolge werden sie bis 2050 die Hälfte ihres Volumes verlieren und könnten bis 2100 bereits vollständig verschwunden sein.