Menstruationstassen sind kelchförmig, aus weichem Material (meist medizinisches Silikon) und in verschiedenen Größen erhältlich. <br />Anders als Tampons werden sie nach der Verwendung nicht entsorgt, sonder entleert, ausgewaschen und wiederverwendet. <br /><br />Eine Studie aus dem Jahr 2011 zeigt, dass Frauen mit den Tassen ebenso zufrieden sind wie mit Tampons. <br />Zudem sind die im Vergleich zu Binden und Tampons auf Dauer günstiger und besser für die Umwelt. <br />Und auch für den Körper sollen sie besser sein, da sie in der Scheide weniger Rückstände hinterlassen. <br />So werden weniger Infektionen auftreten, vermuten die Forscher. <br /><br />Allerdings sind sie nicht völlig risikolos. Ebenso wie bei Tampons besteht auch hier die Gefahr des Toxischen Schocksyndroms (TSS). <br />Dieses wird durch zu langes tragen ausgelöst. <br />Fragt man jedoch die Anwenderinnen, wird klar, dass die meisten sehr zufrieden sind und nicht mehr zu den "herkömmlichen" Methoden zurück wollen.