Das Leben des Karrieremenschen Andreas war nahezu vollkommen: Geld, Nobelvilla, Traumauto und eine wunderschöne immer willige Ehefrau. Doch ein Unfall zerstört seinen Traum schlagartig. Zwar bleibt ihm der Reichtum, aber sein verkrüppelter Körper lässt das ihm so wichtige, leidenschaftliche Sexleben mit seiner Gattin Liv zu einer Erinnerung verblassen. Doch sein Albtraum beginnt erst richtig, als der Handwerker Wagner bei ihm eintrifft, um ihn ein behindertengerechtes Umfeld zu bauen. Da dies eine gewisse Zeit benötigt, quartiert sich der Arbeiter in der Villa ein und beginnt der sexuell frustrierten Liv schöne Augen zu machen. Ein böses Spiel nimmt in der abgelegenen Villa seinen Lauf und Andreas muss erkennen, dass sein Besucher weitaus mehr im Sinn hat, als ihm seine Frau auszuspannen. <br /> <br />Wenn Regisseur Martin Asphaug seine aufgepimpte Version von 'Misery' erst richtig auf Touren gebracht hat, präsentiert sich dem Zuschauer ein Kammerspiel, das durch seine immer unerträglicher anziehende Spannungskurve und die vielen unerwarteten Wendungen endlich wieder mal den Begriff 'Thriller' zu Recht tragen darf. Zusätzlich fein abgeschmeckt mit einer fiesen Prise schwarzen Humors bescherte 'The Crossing' schon den Besuchern des 'Fantasy Film Fest' einen erhöhten Pulsschlag und empfiehlt sich als ein wunderbarer und zugleich absolut böser Nervenkitzel.