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Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat eine 12-jährige Haftstrafe für den Vizepräsidenten von Samsung Electronics Lee Jae Yong gefordert. Laut Angaben des Sonderermittlers lägen Beweise vor, wonach der Enkel des Samsung-Gründers umgerechnet 32,7 Millionen Euro an Bestechungsgeldern an eine Vertraute von Ex-Präsidentin Park Geun Hye gezahlt haben soll. <br /><br />Im Gegenzug soll Samsung politische Unterstützung für die Fusion zweier Konzerntöchter vor zwei Jahren erhalten haben. Der Samsung-Erbe sitzt seit 17. Februar in Untersuchungshaft. Dem 48-Jährigen wird neben Bestechung, Untreue und Meineid auch vorgeworfen, Gewinne aus Straftaten verborgen zu haben. Lee bestritt alle Vorwürfe. Ein Urteil wird bis zum 28. August erwartet. Südkoreas Ex-Präsidentin wurde nach langen Protesten aufgrund von Korruptionsvorwürfen Ende 2016 vom Amt suspendiert.<br /><br />Lee Jae Yong soll sich durch dubiose Zahlungen die Gunst der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye erkauft haben.https://t.co/nGKNe7wUhN— FrankfurterRundschau (@fr) 7. August 2017<br />
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat eine 12-jährige Haftstrafe für den Vizepräsidenten von Samsung Electronics Lee Jae Yong gefordert. Laut Angaben des Sonderermittlers lägen Beweise vor, wonach der Enkel des Samsung-Gründers umgerechnet 32,7 Millionen Euro an Bestechungsgeldern an eine Vertraute von Ex-Präsidentin Park Geun Hye gezahlt haben soll. <br /><br />Im Gegenzug soll Samsung politische Unterstützung für die Fusion zweier Konzerntöchter vor zwei Jahren erhalten haben. Der Samsung-Erbe sitzt seit 17. Februar in Untersuchungshaft. Dem 48-Jährigen wird neben Bestechung, Untreue und Meineid auch vorgeworfen, Gewinne aus Straftaten verborgen zu haben. Lee bestritt alle Vorwürfe. Ein Urteil wird bis zum 28. August erwartet. Südkoreas Ex-Präsidentin wurde nach langen Protesten aufgrund von Korruptionsvorwürfen Ende 2016 vom Amt suspendiert.<br /><br />Lee Jae Yong soll sich durch dubiose Zahlungen die Gunst der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye erkauft haben.https://t.co/nGKNe7wUhN— FrankfurterRundschau (@fr) 7. August 2017<br />