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Webseite: <br />https://www.vnv-urbex.de <br />Facebook: <br />https://www.facebook.com/vergangenes.nicht.vergessen/ <br />Youtube: <br />https://www.youtube.com/user/bios2000one <br />Dailymotion: <br />http://www.dailymotion.com/vnv-urbex <br /> <br />Die Bunkersiedlung Maybach 1 in Zossen- Wünsorf war das Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres im 2. Weltkrieg. Genannt HQu OKH. Nach den Abkommen der Allierten zur Entmilitarisierung Deutschlands nach dem Krieg wurden die Bunkerhäuser von der Sowjetarmee gesprengt. Die Anlage bestand aus 12 Haus-Bunkern, deren Großteil überirdisch angelegt waren und die als normale Häuser getarnt waren. Es gab jedoch ein besonders gesichertes Untergeschoss in jedem Haus, die untereinander mit einem Ring-Gang verbunden waren. Und ebenso mit dem nahegelegenen Fernmeldebunker Zeppelin. <br /> <br />Bauwerksdaten <br /> <br /> -Bau Ende 1937 bis 1939 durch Beton- und Monierbau AG Berlin <br /> <br /> -Inbetriebnahme am 26.08.1939 <br /> <br /> -12 baugleiche Bunkerhäuser (A1-A12) mit zwei Kellergeschossen <br /> jeweils 36,2 x 16,4 m <br /> <br /> -tragender Gebäudekern aus Stahlbeton (Decken/Wände bis zu 1 m dick) <br /> <br /> -Tarnung mit Holzverkleidungen, Anstrichen und aufgeklebten Dachziegeln <br /> <br /> -Verbindung über 600 m langen Ringstollen und zentrale Rohrpostanlage <br /> <br /> -Bau des Südstollens zu Maybach II 1939 eingestellt (Abschluss Notausstieg) <br /> <br /> -2 Kesselhäuser mit Anschluss Ringstollen, (Durchmesser 16 m, Tiefe 10 m) <br /> <br />Nutzungsgeschichte <br /> <br /> -Führungsstelle des Oberkommandos des Heeres (Deckname Maybach I) <br /> <br /> -Evakuierung am 20.04.1945 <br /> <br /> -1946/47 Zerstörung aller Gebäude durch russische Sprengungen <br /> <br /> -nach 1990 Betreuung der Anlage durch Förderverein Garnisonsmuseum Wünsdorf e.V. Bunkermuseum