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In den USA laufen die Vorbereitungen zur Amtseinführung des 45. Präsidenten im Januar. Donald Trump lud seine Anhänger bereits nach Washington ein.<br /><br /> Well, we all did it, together! I hope the “MOVEMENT” fans will go to D.C. on Jan 20th for the swearing in. Let's set the all time record!— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> Doch zuvor sind die Wahlmänner an der Reihe: An diesem Montag müssen SIE in der letzten großen Wahl den Präsidenten bestimmen. <br />Reine Formsache?<br /><br /> Es ist eine alte und komplexe Tradition: Die Verfassung geht auf das Jahr 1787 zurück. Sie sieht vor, dass der Präsident der USA nicht direkt vom Volk, sondern vom Electoral College gewählt wird.<br /><br /> Von den 538 Wahlmännern kommen 232 aus US-Staaten, die mehrheitlich für Hillary Clinton gestimmt haben. Und 306 aus Trump-Hochburgen. 270 braucht ein Kandidat, um Präsident zu werden.<br /><br /> Am vergangenen Donnerstag erteilte Trump Kritikern vor Anhängern in Pennsylvania eine deutliche Absage: “... und in vier Jahren werden wir sogar mit noch mehr Stimmen gewinnen.”<br /><br /> Seine Gegner sind gut organisiert. Mittlerweile gibt es eine Petition mit etwa 4 Millionen Unterschriften. <br /><br /> <br /><br /> Gleichzeitig wenden sich mehr und mehr Menschen direkt an die Wahlmänner: Sie hoffen auf ein Manöver, das seit 1787 nur 82 Wahlmänner wagten: gegen den Kandidaten zu stimmen, der aus ihrem US-Staat als Sieger hervorging. <br /><br /> “Die Demokratie ist größer als eine Person”... “Democracy is bigger than a person” President Barack Obama. ..https://t.co/5rWxFl7TeA— Elke Hoppe Dolan (@ElkeHoppeDolan) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> #YesSheCan still be our President. #ElectoralCollege, are you ready to do your duty for America? #VoteHillary, the people's President! pic.twitter.com/GgfbJhW41z— #NotMyPresident (@France4Hillary) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> Dieses Vorgehen ist jedoch in fast der Hälfte der US-Bundesstaaten verboten.<br /><br /> Eine Tatsache würde dafür sprechen: <br />Hillary Clinton hatte bei der Wahl im November 2,6 Millionen Stimmen mehr erhalten als Trump. Doch aufgrund des komplexen Wahlrechts unterlag sie.<br />
In den USA laufen die Vorbereitungen zur Amtseinführung des 45. Präsidenten im Januar. Donald Trump lud seine Anhänger bereits nach Washington ein.<br /><br /> Well, we all did it, together! I hope the “MOVEMENT” fans will go to D.C. on Jan 20th for the swearing in. Let's set the all time record!— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> Doch zuvor sind die Wahlmänner an der Reihe: An diesem Montag müssen SIE in der letzten großen Wahl den Präsidenten bestimmen. <br />Reine Formsache?<br /><br /> Es ist eine alte und komplexe Tradition: Die Verfassung geht auf das Jahr 1787 zurück. Sie sieht vor, dass der Präsident der USA nicht direkt vom Volk, sondern vom Electoral College gewählt wird.<br /><br /> Von den 538 Wahlmännern kommen 232 aus US-Staaten, die mehrheitlich für Hillary Clinton gestimmt haben. Und 306 aus Trump-Hochburgen. 270 braucht ein Kandidat, um Präsident zu werden.<br /><br /> Am vergangenen Donnerstag erteilte Trump Kritikern vor Anhängern in Pennsylvania eine deutliche Absage: “... und in vier Jahren werden wir sogar mit noch mehr Stimmen gewinnen.”<br /><br /> Seine Gegner sind gut organisiert. Mittlerweile gibt es eine Petition mit etwa 4 Millionen Unterschriften. <br /><br /> <br /><br /> Gleichzeitig wenden sich mehr und mehr Menschen direkt an die Wahlmänner: Sie hoffen auf ein Manöver, das seit 1787 nur 82 Wahlmänner wagten: gegen den Kandidaten zu stimmen, der aus ihrem US-Staat als Sieger hervorging. <br /><br /> “Die Demokratie ist größer als eine Person”... “Democracy is bigger than a person” President Barack Obama. ..https://t.co/5rWxFl7TeA— Elke Hoppe Dolan (@ElkeHoppeDolan) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> #YesSheCan still be our President. #ElectoralCollege, are you ready to do your duty for America? #VoteHillary, the people's President! pic.twitter.com/GgfbJhW41z— #NotMyPresident (@France4Hillary) 16. Dezember 2016<br /> <br /><br /> Dieses Vorgehen ist jedoch in fast der Hälfte der US-Bundesstaaten verboten.<br /><br /> Eine Tatsache würde dafür sprechen: <br />Hillary Clinton hatte bei der Wahl im November 2,6 Millionen Stimmen mehr erhalten als Trump. Doch aufgrund des komplexen Wahlrechts unterlag sie.<br />