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Im Iran sind zwei iranisch-amerikanische Gefangene zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt worden. Ihnen wird Spionage und die Zusammenarbeit mit den USA vorgeworfen. Das teilte die staatliche Agentur Mizan mit.<br /><br /> Der Unternehmer Siamak Namazi war im vergangenen Oktober während eines Besuchs bei Verwandten im Iran von Revolutionsgarden verhaftet worden. Sein 80-jähriger Vater Bacher Namazi wurde im Februar festgenommen, nachdem er ihm nachgereist war. Sie waren im Januar nicht gemeinsam mit anderen US-Bürgern freigelassen worden.<br /><br /> Die USA seien “tief besorgt” ob der Entwicklung, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner: “Wir haben fortlaufend die Situation aller US-Bürger angesprochen, die unserer Meinung nach ungerechtfertigterweise von den iranischen Behörden festgehalten werden. Die Namazis sind keine Ausnahme. [...] Wir sind vor allem wegen seines Vaters besorgt, der in der Vergangenheit einige Gesundheitsprobleme hatte. Er sollte unserer Meinung nach sofort freigelassen werden.”<br /><br /> Beobachter sehen hinter den Urteilen das Wirken konservativer Hardliner im Iran. Das 2015 geschlossene Nuklearabkommen war mit der eher gemäßigten aktuelle Regierung zustande gekommen.<br /><br /> Siamak Namazi gilt als Verfechter engerer Beziehungen zwischen beiden Ländern. Sein Vater, ein ehemaliger UNICEF-Repräsentant, war einst Gouverneur einer ölreichen Provinz im Iran – zu Zeiten des Shahs, vor der islamischen Revolution.<br />
Im Iran sind zwei iranisch-amerikanische Gefangene zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt worden. Ihnen wird Spionage und die Zusammenarbeit mit den USA vorgeworfen. Das teilte die staatliche Agentur Mizan mit.<br /><br /> Der Unternehmer Siamak Namazi war im vergangenen Oktober während eines Besuchs bei Verwandten im Iran von Revolutionsgarden verhaftet worden. Sein 80-jähriger Vater Bacher Namazi wurde im Februar festgenommen, nachdem er ihm nachgereist war. Sie waren im Januar nicht gemeinsam mit anderen US-Bürgern freigelassen worden.<br /><br /> Die USA seien “tief besorgt” ob der Entwicklung, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner: “Wir haben fortlaufend die Situation aller US-Bürger angesprochen, die unserer Meinung nach ungerechtfertigterweise von den iranischen Behörden festgehalten werden. Die Namazis sind keine Ausnahme. [...] Wir sind vor allem wegen seines Vaters besorgt, der in der Vergangenheit einige Gesundheitsprobleme hatte. Er sollte unserer Meinung nach sofort freigelassen werden.”<br /><br /> Beobachter sehen hinter den Urteilen das Wirken konservativer Hardliner im Iran. Das 2015 geschlossene Nuklearabkommen war mit der eher gemäßigten aktuelle Regierung zustande gekommen.<br /><br /> Siamak Namazi gilt als Verfechter engerer Beziehungen zwischen beiden Ländern. Sein Vater, ein ehemaliger UNICEF-Repräsentant, war einst Gouverneur einer ölreichen Provinz im Iran – zu Zeiten des Shahs, vor der islamischen Revolution.<br />