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The Sunset in Port Gharlib - Ein Video von Jörg Hermann <br /> <br /> <br />SPIEGEL ONLINE - SPIEGEL TV <br />Samstag, 09.11.2013 12:24 Uhr <br />Einer der reichsten Männer der Erde wollte in Port Ghalib seinen Traum vom Luxustourismus verwirklichen. Doch jetzt bleiben in Ägypten die Urlauber aus, viele Hotelzimmer stehen leer. Ein Lehrstück über Größenwahn. <br />Port Ghalib - Jeden Donnerstag erwachte Port Ghalib. Dann gingen die Taucher an Bord der Schiffe, flanierten unter den Palmen der Uferpromenade, und in den Restaurants und Cafés war zumindest ein Teil der Stühle besetzt. Die Souvenirhändler stürzten sich auf jeden Touristen und versuchten, ihn mit ein paar Worten auf Deutsch oder Italienisch in ihren Laden zu locken. <br />In der restlichen Woche war das Retortenstädtchen am Roten Meer sehr ruhig. Jetzt ist es eine Geisterstadt. <br />Die Corniche ist das Herz des gigantomanischen Projekts. Am Kai ist die Luxusyacht von Hossam al-Kharafi vertäut. Ein paar Schritte entfernt im Showroom lässt sich der Traum seines Vaters in seiner ganzen Pracht bestaunen. Kleine Lichter scheinen auf die Plätze und Boulevards der Miniaturstadt, weiße Bötchen sind aufs hellblaue Meer geklebt. Vier Wohntürme erheben sich an einer künstlichen Lagune, durch die sich künstliche Halbinseln mit Strandhäusern schlängeln. <br /> <br />Es gibt einen Golfplatz, ein Fußballstadion, viele Gärten und Pools, mitten in der Wüste, Entsalzungsanlagen machen es möglich. Über 31 Millionen Quadratkilometer soll sich Port Ghalib am Ende erstrecken, 200.000 Menschen sollen hier leben und Urlaub machen.
The Sunset in Port Gharlib - Ein Video von Jörg Hermann <br /> <br /> <br />SPIEGEL ONLINE - SPIEGEL TV <br />Samstag, 09.11.2013 12:24 Uhr <br />Einer der reichsten Männer der Erde wollte in Port Ghalib seinen Traum vom Luxustourismus verwirklichen. Doch jetzt bleiben in Ägypten die Urlauber aus, viele Hotelzimmer stehen leer. Ein Lehrstück über Größenwahn. <br />Port Ghalib - Jeden Donnerstag erwachte Port Ghalib. Dann gingen die Taucher an Bord der Schiffe, flanierten unter den Palmen der Uferpromenade, und in den Restaurants und Cafés war zumindest ein Teil der Stühle besetzt. Die Souvenirhändler stürzten sich auf jeden Touristen und versuchten, ihn mit ein paar Worten auf Deutsch oder Italienisch in ihren Laden zu locken. <br />In der restlichen Woche war das Retortenstädtchen am Roten Meer sehr ruhig. Jetzt ist es eine Geisterstadt. <br />Die Corniche ist das Herz des gigantomanischen Projekts. Am Kai ist die Luxusyacht von Hossam al-Kharafi vertäut. Ein paar Schritte entfernt im Showroom lässt sich der Traum seines Vaters in seiner ganzen Pracht bestaunen. Kleine Lichter scheinen auf die Plätze und Boulevards der Miniaturstadt, weiße Bötchen sind aufs hellblaue Meer geklebt. Vier Wohntürme erheben sich an einer künstlichen Lagune, durch die sich künstliche Halbinseln mit Strandhäusern schlängeln. <br /> <br />Es gibt einen Golfplatz, ein Fußballstadion, viele Gärten und Pools, mitten in der Wüste, Entsalzungsanlagen machen es möglich. Über 31 Millionen Quadratkilometer soll sich Port Ghalib am Ende erstrecken, 200.000 Menschen sollen hier leben und Urlaub machen.