» Wenn » Türkei » Erdogan » Millionen » Todesstrafe » die » Recep Tayyip Erdoğan » Volk » will » vor » das » Istanbul:
In Istanbul haben sich mehr als drei Millionen Menschen zu einer Kundgebung gegen den Putschversuch in der Türkei versammelt. Einige türkische Medien meldeten gar fünf Millionen Teilnehmer. <br /><br /> Vor dem Staatspräsidenten sprachen Vertreter der Opposition, der Militärchef und Ministerpräsident Yildirim. Zum Thema Todesstrafe sagte Erdogan, wenn das Parlament dafür stimme, müsse dieses Votum umgesetzt werden.<br /><br /> Erdogan sagte: “Wenn das Volk die Todesstrafe will, dann sollten die politischen Parteien dem Willen des Volkes Folge leisten”<br /><br /> Deutschland warf Erdogan vor, kein demokratisches Land zu sein, da er nach einer gerichtlichen Entscheidung in Köln bei der Kundgebung gegen den Putschversuch nicht per Videokonferenz zugeschaltet werden durfte.<br /><br /> “So ist Deutschland. Ich wollte per Videokonferenz dabei sein, das haben sie mir nicht erlaubt. Wo ist die Demokratie?” <br /><br /> PKK-Unterstützer hätten auf Demos in Deutschland sprechen dürfen, sagte Erdogan. Und weiter: “Wenn sie die Terroristen nähren, werden die Terroristen gegen sie zurückschlagen.”<br /><br /> Auf der Kundgebung in Istanbul wurden auch die Menschen geehrt, die sich am 15. Juli den Putschisten in den Weg gestellt hatten. Die Massendemo war der Höhepunkt der Anti-Putsch-Versammlungen. Der öffentliche Nahverkehr hatte die Teilnehmer umsonst zum Versammlungsort gebracht.<br />
In Istanbul haben sich mehr als drei Millionen Menschen zu einer Kundgebung gegen den Putschversuch in der Türkei versammelt. Einige türkische Medien meldeten gar fünf Millionen Teilnehmer. <br /><br /> Vor dem Staatspräsidenten sprachen Vertreter der Opposition, der Militärchef und Ministerpräsident Yildirim. Zum Thema Todesstrafe sagte Erdogan, wenn das Parlament dafür stimme, müsse dieses Votum umgesetzt werden.<br /><br /> Erdogan sagte: “Wenn das Volk die Todesstrafe will, dann sollten die politischen Parteien dem Willen des Volkes Folge leisten”<br /><br /> Deutschland warf Erdogan vor, kein demokratisches Land zu sein, da er nach einer gerichtlichen Entscheidung in Köln bei der Kundgebung gegen den Putschversuch nicht per Videokonferenz zugeschaltet werden durfte.<br /><br /> “So ist Deutschland. Ich wollte per Videokonferenz dabei sein, das haben sie mir nicht erlaubt. Wo ist die Demokratie?” <br /><br /> PKK-Unterstützer hätten auf Demos in Deutschland sprechen dürfen, sagte Erdogan. Und weiter: “Wenn sie die Terroristen nähren, werden die Terroristen gegen sie zurückschlagen.”<br /><br /> Auf der Kundgebung in Istanbul wurden auch die Menschen geehrt, die sich am 15. Juli den Putschisten in den Weg gestellt hatten. Die Massendemo war der Höhepunkt der Anti-Putsch-Versammlungen. Der öffentliche Nahverkehr hatte die Teilnehmer umsonst zum Versammlungsort gebracht.<br />