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Schöne Wanderung die bei jedem Wetter gemacht werden kann. Herrliches Ausblicke auf Wandelbachfall und Oltschibachfall. Abwechslungsreicher Weg. Wer Freude hat an Militärflugzeugen (F/A18) kommt auch auf seine Kosten. Nicht erschrecken - auf dem Weg zum Parkplatz fahren Sie über die Landebahnen des Flugplatzes. <br /> <br /> <br />Im Jahre 1776 wanderte Johann Wolfgang von Goethe am Oltschibach vorbei. Auf dieser Reise schrieb er den "Gesang der Geister über den Wassern": <br /> <br />Des Menschen Seele <br />gleicht dem Wasser: <br />Vom Himmel kommt es, <br />zum Himmel steigt es <br />und wieder nieder <br />zur Erde muss es <br />ewig wechselnd. <br /> <br />Strömt von der hohen, <br />steilen Felswand. <br />Der reine Strahl. <br />Dann stäubt er lieblich <br />in Wolkenwellen <br />zum glatten Fels. <br />Und leicht empfangen <br />wallt er verschleiernd. <br />Leiserauschend <br />zur Tiefe nieder. <br /> <br />Ragen Klippen <br />dem Sturz entgegen. <br />Schäumt er unmutig <br />stufenweise <br />zum Abgrund. <br /> <br />Im flachen Bett <br />schleicht er das Wiesental hin. <br />Und in dem glatten See <br />weiden ihr Antlitz <br />alle Gestirne. <br /> <br />Wind ist der Welle <br />lieblicher Buhler. <br />Wind mischt vom Grund und <br />schäumende Wogen. <br /> <br />Seele des Menschen <br />wie gleichst du dem Wasser! <br />Schicksal des Menschen <br />wie gleichst du dem Wind! <br />Inspiriert wurde der Lyriker vom Staubbach in Lauterbrunnen.
Schöne Wanderung die bei jedem Wetter gemacht werden kann. Herrliches Ausblicke auf Wandelbachfall und Oltschibachfall. Abwechslungsreicher Weg. Wer Freude hat an Militärflugzeugen (F/A18) kommt auch auf seine Kosten. Nicht erschrecken - auf dem Weg zum Parkplatz fahren Sie über die Landebahnen des Flugplatzes. <br /> <br /> <br />Im Jahre 1776 wanderte Johann Wolfgang von Goethe am Oltschibach vorbei. Auf dieser Reise schrieb er den "Gesang der Geister über den Wassern": <br /> <br />Des Menschen Seele <br />gleicht dem Wasser: <br />Vom Himmel kommt es, <br />zum Himmel steigt es <br />und wieder nieder <br />zur Erde muss es <br />ewig wechselnd. <br /> <br />Strömt von der hohen, <br />steilen Felswand. <br />Der reine Strahl. <br />Dann stäubt er lieblich <br />in Wolkenwellen <br />zum glatten Fels. <br />Und leicht empfangen <br />wallt er verschleiernd. <br />Leiserauschend <br />zur Tiefe nieder. <br /> <br />Ragen Klippen <br />dem Sturz entgegen. <br />Schäumt er unmutig <br />stufenweise <br />zum Abgrund. <br /> <br />Im flachen Bett <br />schleicht er das Wiesental hin. <br />Und in dem glatten See <br />weiden ihr Antlitz <br />alle Gestirne. <br /> <br />Wind ist der Welle <br />lieblicher Buhler. <br />Wind mischt vom Grund und <br />schäumende Wogen. <br /> <br />Seele des Menschen <br />wie gleichst du dem Wasser! <br />Schicksal des Menschen <br />wie gleichst du dem Wind! <br />Inspiriert wurde der Lyriker vom Staubbach in Lauterbrunnen.