» Gestorben » Millionengeschäft » Italien » Einwanderung » Menschenschmuggel: » Illegale Einwanderung » Ein
49 Flüchtlinge sind im Laderaum eines Schiffes erstickt, das sie über das Mittelmeer nach Europa bringen sollte.<br /><br /> Die italienische Marine hatte das Schiff vor der Küste Libyens geortet, 300 Menschen wurden gerettet und acht Männer festgenommen, darunter der Kapitän, ein Marokkaner. Er und seine Besatzung stehen in Verdacht, für den Tod der 49 Flüchtlinge verantwortlich zu sein. Der zuständige Staatsanwalt in der sizilianischen Hafenstadt Catania sagte, die Mannschaft hätte die Menschen mit Gewalt daran gehindert, den Frachtraum zu verlassen.<br /><br /> Ob die Verhafteten Schleuser sind, ist unklar – möglich ist es. In Libyen, wo das Schiff in See stach, sind zahlreiche Menschenschmuggler aktiv, die den Flüchtlingen gegen teures Geld Überfahrgelegenheiten nach Europa bieten und dafür nicht selten kaum seetüchtige Boote heillos überladen.<br /><br /> Doch der Seeweg ist nur eine Route. Die für die EU-Außengrenzen zuständige Behörde Frontex spricht von sieben unterschiedlichen Fluchtwegen. Oft wird eine Ro
49 Flüchtlinge sind im Laderaum eines Schiffes erstickt, das sie über das Mittelmeer nach Europa bringen sollte.<br /><br /> Die italienische Marine hatte das Schiff vor der Küste Libyens geortet, 300 Menschen wurden gerettet und acht Männer festgenommen, darunter der Kapitän, ein Marokkaner. Er und seine Besatzung stehen in Verdacht, für den Tod der 49 Flüchtlinge verantwortlich zu sein. Der zuständige Staatsanwalt in der sizilianischen Hafenstadt Catania sagte, die Mannschaft hätte die Menschen mit Gewalt daran gehindert, den Frachtraum zu verlassen.<br /><br /> Ob die Verhafteten Schleuser sind, ist unklar – möglich ist es. In Libyen, wo das Schiff in See stach, sind zahlreiche Menschenschmuggler aktiv, die den Flüchtlingen gegen teures Geld Überfahrgelegenheiten nach Europa bieten und dafür nicht selten kaum seetüchtige Boote heillos überladen.<br /><br /> Doch der Seeweg ist nur eine Route. Die für die EU-Außengrenzen zuständige Behörde Frontex spricht von sieben unterschiedlichen Fluchtwegen. Oft wird eine Ro