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Das Wachstum im britischen Dienstleistungsunternehmen hat im vergangenen Monat mehr als erwartet abgebremst – das Tempo der Neueinstellungen war so verhalten wie seit März 2014 nicht – all das deutet auf eine schwächere Konjunktur im zweiten Halbjahr hin.<br /><br /> Der Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) für Dienstleistungen sank von Juni auf Juli von 58.5 auf 57,4 Punkte – immer noch kräftig über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. <br /><br /> In Großbritannien wird ein vergleichsweise hoher Anteil des Bruttoinlandsprodukts im Dienstleistungssektor erwirtschaftet (79 Prozent), vor allem im Finanzsektor.<br /><br /> Zusammengenommen mit Industrie und Bauwirtschaft lassen die Markit-Zahlen rund 0,6 Prozent Wirtschaftswachstum von pro Quartal erwarten – etwas weniger als die 0,7 Prozent in den drei Monaten bis Juni.<br /><br /> Für Zentralbankchef Mark Carney sind mehr als 0,6 Prozent nachhaltiges Wachstum pro Quartal das Mindeste, um vor einer Erhöhung der Leitzinsen die noch verbleibenden Durchhänger auf Trab zu bringe