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Altlasten aus der verheerenden Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko vor fünf Jahren haben BP die Bilanz verpatzt. <br /><br /> Die kürzlich erzielte Einigung auf eine Schadenersatzzahlung an die USA in Rekordhöhe zog beim britischen Energie-Giganten im zweiten Quartal 9 Milliarden Euro Sonderbelastung nach sich. Der Nettogewinn brach überraschend kräftig um fast zwei Drittel ein, auf 1,2 Milliarden Euro. <br /><br /> Auch der Ölpreisverfall belastete weiter das Geschäft. Das Umfeld bleibe herausfordernd, sagte BP-Chef Bob Dudley. So wurde der Konzerngewinn, der klar unter den Analystenerwartungen lag, auch von Problemen in Libyen belastet. Sie drückten das Ergebnis um 544 Millionen Euro – die angespannte Sicherheitslage führte zu Abschreibungen bei der Erkundung neuer Projekte. Auch die knapp 20-prozentige Beteiligung am russischen Konzern Rosneft steuerte wegen des Ölpreis-Verfalls weniger zum BP-Ergebnis ein.<br /><br /> Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hatte sich BP