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Riesenfresken schmücken neuerdings die Häuserwände im römischen Stadtteil Tor Marancia. 22 Street-Art -Künstler aus zehn Ländern wurden mit der Verschönerung des Viertels beauftragt. Jerico ist einer von ihnen. Er zählt zu den aufsteigenden Stars der italienischen Street-Art-Szene. Er inspirierte sich an Michelangelos Sixtinischer Kapelle.<br /><br /> Jerico: “Ich wollte in dieser Umgebung etwas Normaleres und Beruhigenderes schaffen, als in meinen bisherigen Werken. Deswegen habe ich die berühmte Deckenmalerei von Michelangelo auf eine natürliche Weise neu interpretiert.”<br /><br /> Berühmte historische Beispiele für Wandmalereien gibt in Rom zuhauf. Aber moderne Street-Art-Künstler hatten es bislang eher schwer, in der Ewigen Stadt Fuß zu fassen, im Vergleich zu anderen Metropolen wie Berlin, London oder Paris.<br /><br /> Jessica Stewart: “Wenn Sie einen Blick in die Kunstgeschichte werfen, beispielsweise Pompeji, stellen Sie fest, dass das Wort Graffiti vom italienischen Graffito stammt. Es gibt viele historis