» soll » Europa » Jean-Claude Juncker » EU-Programm » hochhebeln » Investitionen » Kapitaleinsatz » Europäische Union
Die neue EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker will gegen die Wachstumsschwäche in Europa angehen und hat sich getroffen, um über ein Wachstumspaket von insgesamt 300 Milliarden Euro zu sprechen, das erste<br />große Vorhaben zur Überwindung der Wirtschaftskrise. <br /><br />Allerdings will Brüssel nur einen Bruchteil der Summe selbst bereitstellen. Nach Medienberichten soll ein neuer Garantiefonds bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) über gut 20 Milliarden Euro eingerichtet werden, <br />um risikoreiche Kredite abzusichern. Für den<br />Fonds sollen Mittel der EIB und des EU-Haushalts fließen. Das soll in den Mitgliedsstaaten das 15fache an Investitionen freisetzen. <br /><br />Die Sozialdemokraten im Europaparlament (setzen sich für ein deutlich umfangreicheres Investitionsprogramm ein.<br />Fraktionschef Gianni Pittella fordert ein 800-Milliarden-Euro-Paket.<br /><br />Die europäische Industrie pocht auf begleitende Reformen<br />der Mitgliedstaaten. “Wir denken, dass der Juncker-Plan ein guter Start ist”, sagte der Generaldirektor des Industrie-Dachverbands Business Europe, Markus Beyrer. <br /><br />Als Langzeit-Baustellen nannte der Industrie-Dachverband Investitionsbremsen, etwa hohe Energiekosten, mangelnde Umsetzung von Reformen und holprige Finanzierung. <br /><br />Kommissionschef Jean-Claude Juncker will das Programm an diesem Mittwoch offiziell im Europaparlament vorstellen.<br /><br />su mit dpa
Die neue EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker will gegen die Wachstumsschwäche in Europa angehen und hat sich getroffen, um über ein Wachstumspaket von insgesamt 300 Milliarden Euro zu sprechen, das erste<br />große Vorhaben zur Überwindung der Wirtschaftskrise. <br /><br />Allerdings will Brüssel nur einen Bruchteil der Summe selbst bereitstellen. Nach Medienberichten soll ein neuer Garantiefonds bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) über gut 20 Milliarden Euro eingerichtet werden, <br />um risikoreiche Kredite abzusichern. Für den<br />Fonds sollen Mittel der EIB und des EU-Haushalts fließen. Das soll in den Mitgliedsstaaten das 15fache an Investitionen freisetzen. <br /><br />Die Sozialdemokraten im Europaparlament (setzen sich für ein deutlich umfangreicheres Investitionsprogramm ein.<br />Fraktionschef Gianni Pittella fordert ein 800-Milliarden-Euro-Paket.<br /><br />Die europäische Industrie pocht auf begleitende Reformen<br />der Mitgliedstaaten. “Wir denken, dass der Juncker-Plan ein guter Start ist”, sagte der Generaldirektor des Industrie-Dachverbands Business Europe, Markus Beyrer. <br /><br />Als Langzeit-Baustellen nannte der Industrie-Dachverband Investitionsbremsen, etwa hohe Energiekosten, mangelnde Umsetzung von Reformen und holprige Finanzierung. <br /><br />Kommissionschef Jean-Claude Juncker will das Programm an diesem Mittwoch offiziell im Europaparlament vorstellen.<br /><br />su mit dpa