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Liberia hat den wegen der Ebola-Epidemie seit drei Monaten geltenden Ausnahmezustand für beendet erklärt. Damit werden die Freiheitsrechte der Liberianer weniger eingeschränkt. <br /><br />Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf warnte jedoch, die Beendigung des Ausnahmezustandes bedeute nicht, dass die Krankheit besiegt sei:<br /><br />“Es gibt immer noch Brennpunkte in ländlichen Gebieten und viele unserer Landsleute sterben nach wie vor an Ebola. Uns ist bewusst: Liberia wird nicht als frei von Ebola gelten, solange auch unsere Nachbarländer noch nicht frei von der Seuche sind.”<br /><br />Liberia gilt als das am stärksten von Ebola betroffene westafrikanische Land. Insgesamt hat Ebola in Westafrika bereits mehr als 5000 Todesopfer gefordert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt die Anzahl der Fälle in Guinea und Liberia mittlerweile kaum noch. In Sierra Leone hingegen sei weiter eine starke Zunahme zu verzeichnen.<br /><br />Noch nicht zugelassene Ebola-Medikamente sollen laut der Organisation Ärzte ohne Grenzen bald an Patienten in Guinea erprobt werden. <br /><br />Die freiwilligen klinischen Tests würden Anfang Dezember in drei Ebola-Stationen des westafrikanischen Landes beginnen.<br /><br />Erste Ergebnisse von drei separaten Versuchsreihen sollen bis März vorliegen.<br /><br />Getestet werden zwei verschiedene Wirkstoffe sowie die Antikörper-Behandlung mit Blut und Plasma von genesenen Patienten. <br /><br />Der WHO liegt nach eigenen Angaben eine Liste von mehr als<br />120 experimentellen Ebola-Medikamenten vor. Nur wenige Mittel seien bereits in Tierversuchen getestet worden.<br /><br />Ellen Johnson Sirleaf<br /><br />“Es gibt Brennpunkte in ländlichen Gebieten und viele unserer Landsleute sterben noch an Ebola. Uns ist bewusst: Liberia wird nicht als frei von Ebola gelten, solange unsere Nachbarländer nicht frei von der Seuche sind.”<br /><br />Die Seuche hat in Westafrika bereits mehr als 5000 Todesopfer<br />gefordert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt die Anzahl der Fälle in Guinea und Liberia kaum<br />noch. In Sierra Leone hingegen sei weiter eine starke<br />Zunahme zu verzeichnen.<br /><br />. , wie die WHO Mittwochabend in Genf mitteilte. Insgesamt<br />gebe es seit Bekanntwerden des Ausbruchs im März 14 098 bestätigte<br />Ebola Infektionen und 5160 Todesfälle. Es gibt der WHO zufolge jedoch<br />Anzeichen dafür, dass die Zahl neuer Fälle in Guinea und Liberia kaum<br />noch ansteigt. In Sierra Leone hingegen sei weiter eine starke<br />Zunahme zu verzeichnen.
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