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Nach einem schweren Bombenattentat an der gemeinsamen Grenze haben Pakistan und Indien beschlossen, die allabendliche Flaggenzeremonie am Wagah-Grenzübergang vorübergehend auszusetzen.<br /><br />Nach örtlichen Polizeiangaben riss ein jugendlicher Selbstmordattentäter kurz nach der Zeremonie am Sonntagabend auf der pakistanischen Seite mindestens 45 Menschen mit in den Tod.<br /><br />Die Verantwortung für das Attentat haben die Taliban übernommen. Es handle sich um einen Vergeltungsschlag für laufende Operationen des pakistanischen Militärs gegen die Taliban in der Grenzregion zu Afghanistan.<br /><br />“Wir haben bei der Explosion fünf Angehörige verloren”, so ein pakistanischer Mann. “Sie waren an der Grenze um der Wagah-Zeremonie zuzusehen. Diese Unterdrücker sind keine Muslime, sie sind Ungläubige. Sie verdienen es nicht, in dieser Welt zu leben, die Regierung muss Schluss mit ihnen machen.”<br /><br />Das Anschlagsrisiko gilt seit Beginn der Operation im ganzen Land als stark erhöht.<br /><br />Wagah ist der einzige regulär für Ausländer passierbare Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien. <br /><br />Die Länder führen dort allabendlich eine gemeinsame Grenzschließungszeremonie durch, die zwar mit einem Handschlag beider Seiten endet, in ihrer aggressiv anmutenden Choreografie aber auch der gegenseitigen Demonstration der Kampfbereitschaft dient. <br /><br />Der Darbietung wohnen auf beiden Seiten regelmäßig tausende Schaulustige bei.<br /><br />Trotz der anhaltenden Spannungen wurde die seit 1959 abgehaltene Zeremonie zuvor nur ein einziges Mal ausgesetzt – während des Krieges zwischen Indien und Pakistan im Jahr 1971.
Nach einem schweren Bombenattentat an der gemeinsamen Grenze haben Pakistan und Indien beschlossen, die allabendliche Flaggenzeremonie am Wagah-Grenzübergang vorübergehend auszusetzen.<br /><br />Nach örtlichen Polizeiangaben riss ein jugendlicher Selbstmordattentäter kurz nach der Zeremonie am Sonntagabend auf der pakistanischen Seite mindestens 45 Menschen mit in den Tod.<br /><br />Die Verantwortung für das Attentat haben die Taliban übernommen. Es handle sich um einen Vergeltungsschlag für laufende Operationen des pakistanischen Militärs gegen die Taliban in der Grenzregion zu Afghanistan.<br /><br />“Wir haben bei der Explosion fünf Angehörige verloren”, so ein pakistanischer Mann. “Sie waren an der Grenze um der Wagah-Zeremonie zuzusehen. Diese Unterdrücker sind keine Muslime, sie sind Ungläubige. Sie verdienen es nicht, in dieser Welt zu leben, die Regierung muss Schluss mit ihnen machen.”<br /><br />Das Anschlagsrisiko gilt seit Beginn der Operation im ganzen Land als stark erhöht.<br /><br />Wagah ist der einzige regulär für Ausländer passierbare Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien. <br /><br />Die Länder führen dort allabendlich eine gemeinsame Grenzschließungszeremonie durch, die zwar mit einem Handschlag beider Seiten endet, in ihrer aggressiv anmutenden Choreografie aber auch der gegenseitigen Demonstration der Kampfbereitschaft dient. <br /><br />Der Darbietung wohnen auf beiden Seiten regelmäßig tausende Schaulustige bei.<br /><br />Trotz der anhaltenden Spannungen wurde die seit 1959 abgehaltene Zeremonie zuvor nur ein einziges Mal ausgesetzt – während des Krieges zwischen Indien und Pakistan im Jahr 1971.